Fasten Erfahrungsberichte

Saftfasten 10 Tage

Es gibt ja die verschiedensten Methoden, wie man Fasten kann.

Fasten ist eine gute Möglichkeit, dem Körper eine Pause zu gönnen. Es ist eine sehr aktive Maßnahme, bei der Körper und Geist gereinigt werden.

Allerdings macht es keinen Spaß, wenn es draußen kalt und nass ist. Es gibt zwar die verschiedensten Regeln, wann man Fasten sollte.

Ich kann hier nur aus meinen eigenen Erfahrungen berichten und für mich hat sich dargestellt, dass es sich im Frühjahr und im Herbst am besten fasten lässt, wenn die Sonne scheint.

Und von allen Fastenmethoden bevorzuge ich zurzeit das Saftfasten.

Im Durchschnitt faste ich 10 Tage und das 2- oder 3-Mal im Jahr. Es gibt Personen, die fasten sogar 2-Mal im Jahr 40 Tage.

Hier ein paar Tipps für Anfänger:

Man braucht folgende Utensilien:

  • Jede Menge stilles Wasser (warm), Obst und Gemüse
  • Grüne Heilerde, oder Algen wie zum Beispiel Spirullina, oder Gerstengras
  • Glauber Salz (Ich persönlich verwende die Kassie.)
  • Korodin, falls man mit dem Kreislauf Probleme bekommt
  • Mixer, Entsafter
  • Zungenschaber, um den Belag auf der Zunge regelmäßig zu entfernen
  • Wärmflasche für Leberwickel
  • 2 Tücher für Leberwickel
  • Irrigator Kanne 1 Liter
  • Waage (falls man sein Gewicht überwachen möchte)

Für Fastenanfänger ist es ratsam, sich die erste Woche auf alle Fälle frei zu nehmen.

Während der Fastenzeit sollte man sich viel bewegen, damit der Körper richtig gut entgiften kann.

Es hat sich auch gezeigt, dass es gut ist, sich vorwiegend grüne Säfte zu machen. Obstsäfte machen sehr hungrig, grüne Säfte gar nicht.

Wenn zwischendrin mal ein starkes Hungergefühl auftaucht, dann esse ich einen oder zwei Teelöffel grüne Heilerde, oder mische mir Gerstengras oder Algenpulver in das Getränk mit rein. Je nach Wunsch und Vorliebe.

Die Säfte sollten mindestens 2-Mal gesiebt werden. Wichtig ist, dass der letzte Durchgang mit einem Haarsieb durchgeführt wird.

Zum Entsaften kann man die verschiedensten Obst und Gemüsesorten verwenden. Am besten eignet sich grüner Sellerie, Möhren, Äpfel, Rote Beete, Weißkohl.

Ungeeignet sind alle Obstsorten, die „matschen“.

Das Glaubersalz am ersten Abend so einnehmen, wie es auf dem Beipackzettel steht. Ich persönlich verwende die Kassie, eine indische Pflanze, die wie Lakritze schmeckt und stark entgiftet. Davon nehme ich 10 Plättchen. Andere brauchen vielleicht weniger oder mehr. Wichtig ist es, gerade am Anfang, sich jeden Tag einen Einlauf zu machen. Später ist es nicht mehr jeden Tag erforderlich. Es kommt darauf an, wie gut die Säfte gesiebt sind.

Bei dem einem oder anderem kann es am Anfang sein, dass er sich die ersten Tage ziemlich schlecht fühlt. Wichtig ist, viel Wasser zu trinken, damit sich die Giftstoffe schön ausschwemmen können. Wenn möglich viel bewegen. Joggen gehen, Sport machen.

Wenn es nicht möglich ist, weil man sich ziemlich schlecht fühlt, dann muss man es eben lassen. Aber ordentlich trinken. Und wenn man sich da sehr schwer tut, dann sich einfach einen Wecker stellen und gerade am Anfang alle ½ Stunde eine Tasse Wasser trinken.

Die ersten Tage sind in der Regel die schwersten.

Wenn Probleme mit der Leber auftauchen, dann einfach Leberwickel machen (feuchtwarme Umschläge)

Meist nach 3 Tagen spielt sich das Ganze ein. Die Hungergefühle gehen weg.

Ich mache jetzt das Fasten schon einige Jahre und ich habe festgestellt, dass es von mal zu mal besser wird. Inzwischen ist es auch so, dass ich während des Fastens unheimlich viel Energie bekomme und gar nicht mehr so viel abnehme, so dass man eigentlich gar nicht mehr aufhören möchte. Der Nachteil für mich ist es noch, dass man durch das Fasten ständig friert. Darum ist es auch ratsam das Fasten bei wärmeren Temperaturen mit Sonne durchzuführen.

Aber insgesamt ist es eine tolle Sache. Die inneren Organe werden entlastet und man kann in der Zeit unheimlich viel leisten. Man braucht viel weniger Schlaf.

Wer möchte, kann sich in der Zeit auch entgiftende Massagen geben lassen. Ayurveda bietet hierfür eine ausgezeichnete Möglichkeit.

Fastenerfahrung 26 Tage

Fasten ist eine sehr gute Möglichkeit den Verdauungstrakt mal eine Schonpause zu gönnen. Es ist jedem, der nicht nur von Gemüse und Obst lebt, anzuraten, das Fasten in seinem Jahreskalender mit aufzunehmen, denn Körper und Geist werden es euch danken.

Jahrelang war ich der Meinung, dass das Fasten doch nicht gesund sein kann und stand diesem immer sehr skeptisch gegenüber. Bis ich es dann doch irgendwann mal ausprobierten wollte.

Das erste Mal ging es mir richtig schlecht. Ich lag 3 Tage im Bett und konnte nicht aufstehen vor Schlappheit und Kreislaufproblemen. Doch dann wurde es allmählich besser.

Also generell ist jedem, der noch keine Fastenerfahrung hat, anzuraten, diese Zeit in eine freie Zeit reinzulegen, weil Arbeiten und Fasten zur gleichen Zeit sehr schwierig werden könnten.

Inzwischen habe ich schon mehrere Male gefastet. Die ersten Male habe ich bis 10 Tage gefastet  Beim vorletzten Mal bin ich auf 21 Tage gekommen und dieses Mal auf 26 Tage.

Ich persönlich faste bisher mit gesiebten Säften und Gemüsebrühe. Beim letzten Mal hatte ich auch eine Woche Wasserfasten dabei. Auch das war eine interessante Erfahrung für mich.

Wer generell noch keine Erfahrung mit Fasten hat, der sollte sich erst mal Bücher besorgen oder im Internet recherchieren, welche Möglichkeiten des Fastens es gibt. Ich entschied mich für das Saftfasten. Da man für das Fasten eine gewisse nervliche Stabilität braucht, sollte man den entscheidenden Moment für sich genau herausfiltern, wann man es machen möchte. Für mich ist der Mai und der September immer eine gute Zeit. Ich nehme mir vor, dass ich es zu diesem Zeitpunkt machen möchte und dann stelle ich mich geistig darauf ein und wenn der Tag dann passt, dann lege ich los. Ich setze mir auch die Zahl der Tage fest, die ich fasten möchte, aber ich fixiere sie nicht. Das heißt, ich überprüfe mich jeden Tag, will ich weiter machen oder nicht. Passt die Stimmung noch oder nicht. Also ich quäle und foltere mich dabei nicht.

Für das Fasten braucht man folgende Utensilien:

  • Glauber Salz, oder Kassie, oder Sauerkrautsaft. Ich bin mehr ein Fan von den letzten beiden. Die Kassie ist eine Frucht, die schmeckt wie Lakritze. Die kann man im Internet bestellen.
  • Irrigator Kanne 1 Liter
  • Jede Menge Wasser. Schon mal ausreichend vorher einkaufen, wenn man das Wasser nicht aus der Leitung nehmen möchte.
  • Grüne Heilerde. Diese gibt es im Reformhaus, oder im Bioladen.
  • Viel Gemüse, wenig Obst für frisch gepresste Säfte. Bitte, wenn möglich, nur Bio-Qualität verwenden. Übermengen an Pestizide während der Fastenzeit zu sich zunehmen, sehe ich als weniger sinnvoll an. Wichtig ist, dass die Säfte durch das Haarsieb gesiebt werden, damit so wenig wie möglich Restbestände zurückbleiben. Bei Gemüsebrühe hat man weniger Rückstände, allerdings auch nicht so viel Vitamine und Mineralstoffe.
  • Korodin, falls man mit dem Kreislauf Probleme bekommt und er so nicht gehändelt werden kann
  • Zahnbürste, Zungenschaber, um den Belag auf der Zunge regelmäßig zu entfernen
  • Wärmflasche für Leberwickel. Auch ist es hilfreich, die Wärmflasche vor dem Schlafen gehen aufzulegen. Das unterstützt den entspannten Einschlafprozess.
  • 2 Tücher für Leberwickel
  • Yoga – Matte. Während der Fastenzeit, sollte man viel Sport machen und sich viel bewegen. Das unterstützt den Entgiftungsprozess.
  • Laufschuhe. Wer gerne joggt, sollte es in dieser Zeit auch regelmäßig machen.
  • Waage, wenn man sein Gewicht beobachten möchte

Maßnahmen am ersten Tag:

Den Tag bevor man eigentlich beginnt, sollte man ja schon mit dem Essen herunterfahren. Aber ich mache mir da immer so ein Ritual, dass ich mir noch mal ein schönes Essen zubereite, oder ich mit jemanden nett Essen gehe und dann mir sage, heute darf ich alles essen, weil morgen beginnt mein Fastenprogramm.

Die ersten zwei, drei Male wog ich noch mein Ausgangsgewicht, dann aber nicht mehr. Das war mir später dann egal. Je öfters man fastet, umso weniger nimmt man dann von Fasten zu Fasten ab.

Dann koche ich mir heißes Wasser und trinke erst mal warmes Wasser um den Verdauungsprozess anzukurbeln. Wer das warme Wasser nicht so gut verträgt, der kann sich noch einen kleinen Spritzer Zitrone mit hinein machen, dass rundet den Geschmack ab und entwässert den Körper.

Nach einer ca. halben Stunde mache ich mir meinen ersten Einlauf.

Ein Liter lauwarmes abgekochtes Wasser in die Irrigator Kanne füllen. Das Endstück vorher verschließen, damit das Wasser nicht gleich wieder unten herausläuft und mit etwas Öl einreiben, damit das Einführen in den After leichter und schmerzfrei erfolgen kann. Um mir die Flüssigkeit einzuführen, geht man ins Bad, stellt vor die Badewanne und die Kanne hängt man an die Duschhalterung. Dann drehe dich mit dem Rücken zur Wand und beugte dich im Stehen mit dem Kopf nach unten. Bevor du dir das Endstück in den After einführst, drehe den Verschluss auf und lasse erst Mal die Luft im Schlauch entweichen. Dann den Verschluss wieder schließen. Jetzt das Endstück in den After einführen und hierzu zunächst einen ½ Liter Wasser einfließen lassen. Dann den Verschluss wieder zumachen und das Endstück wieder rausziehen. Wenn man möchte kann man sich auf den Boden legen und sich leicht hin und her bewegen, so dass das Wasser sich gut im Darm verteilen kann. Solange wie es geht, das Wasser halten. Erst wenn du merkst, dass du es nicht mehr halten kannst, gehe auf die Toilette. Wenn du das Gefühl bekommst, es kommt nichts mehr, dann stelle dich noch mal vor die Wanne und führte dir den zweiten ½  Liter noch ein und das Gleiche spielte sich wieder von vorne ab.

Inzwischen benutze ich nicht nur das Endstück zum Einführen. Ich habe in Erfahrung gebracht, dass es noch verlängerte Darmrohre mit 30 cm Länge gibt. Den schließe ich an das Endstück an und führe ihn in den After ein. So komme ich viel tiefer in den Dickdarmbereich rein.

Wer möchte, kann sich jetzt auch ein wenig sportlich betätigen. Joggen gehen, oder Yoga machen, oder eine andere Sportrichtung, die ihm gefällt. Bewegung ist während der Fastenzeit sehr wichtig, damit der Körper leichter abgeben kann und die Muskeln sich nicht zu schnell abbauen.

Wer sich mit Atemtechniken auskennt, sollte auch einige Minuten für das bewusste Atmen hernehmen, weil man über das tiefe Atmen, den Entsäuerungsprozess unterstützen kann. Außerdem kann man über das Atmen sehr viel Stress abbauen und sich in einem ausgeglichenen Zustand bringen.

Wichtig ist, über den Tag verteilt, sehr viel zu trinken. Umso mehr ich trinke, umso schneller bringe ich die Giftstoffe, die sich im Körper lösen, nach außen. Wer generell wenig trinkt, sollte sich einen Wecker, die entsprechende Anzahl von Flaschen und ein Glas bereitstellen. Es wäre gut, sich die Menge über den Tag verteilt einzuteilen und sich den Wecker danach zu stellen, so dass man gezwungen ist, auf die entsprechende Trinkmenge zu kommen. Wenn man viel trinkt, hat man auch weniger Hungergefühle. Aber die verschwinden sowieso dann nach ca. 3 Tagen, oder früher. Tauchen starke Hungergefühle auf, dann kann man diese auch zum Beispiel mit 2 Esslöffel grüner Heilerde stillen. Dazu auch immer wieder viel trinken.

Wer kann, gestaltet seinen Tag wie immer, oder macht Spaziergänge, oder liest gemütlich ein Buch. Auch Meditation ist zu dieser Zeit besonders hilfreich, um mal speziell etwas für sich zu tun.

Ganz so spät am Abend sollte man nicht mehr so viel trinken, wenn man nicht die ganze Nacht auf Toilette gehen möchte.

Zum Abend, vor dem Schlafen gehen, nahm ich die Kassie zu mir. Wenn sie lecker nach Lakritze schmeckt, dann haben wir noch sehr viele Giftstoffe in unserem Körper. Erst, wenn du merkst, dass sie eklig schmeckt, dann wirst du langsam rein. Umso ekliger sie schmeckt, umso reiner ist unser Körper.

Wer mit Glauber Salz arbeiten möchte, der nimmt sich eine große 500 ml Tasse. Fülle in die Tasse 2 Esslöffel Glauber Salz, welches man in der Apotheke bekommt und einen Spritzer Zitrone (Bioqualität), damit es etwas besser schmeckt. Dann alles gut verrühren und trinken. Ich selber habe kein Glauber Salz benutzt. Ich halte irgendwie nicht viel davon. Wer aber von diesem sich mehr Erfolg verspricht, kann diesen ja alternativ benutzen.

Bevor du dann endgültig zu Bett gehst, mache dir noch eine Wärmflasche und lege sie dir zum Schlafen auf den Bauch. Das entspannt deinen Geist und du kannst entspannt einschlafen. Auch Meditieren vor dem Einschlafen ist eine sehr gute Sache.

Wenn möglich, so früh wie möglich, ins Bett gehen. Ich schaute immer, dass ich gegen 20 Uhr ins Bett kam.

Das Fernsehen sollte man über die Fastenzeit nicht anstreben. Fernsehen versaut den Geist und schafft keine innere Ruhe.

2. Tag

Wieder den Tag mit warmem Wasser beginnen. Auf Toilette gehen, einen Einlauf machen, sich sportlich betätigen. Wie immer, viel trinken. Sich viel Zeit für sich nehmen und früh schlafen gehen.

Der eine oder andere merkt vielleicht schon, dass sich die Leber bemerkbar macht. Wenn das der Fall ist, dann feuchte Leberwickel machen. Dafür nehme eine Wärmflasche und fülle sie mit etwas heißem Wasser. Die Flasche immer nur höchstens halbvoll machen und die Luft herausdrücken. Umso länger hält die Wärme in der Flasche. Die 2 Gästetücher zur Hand nehmen. Das erste Tuch in warmes Wasser tränken, auswringen und es sich auf die rechte Oberbauchseite legen und dann das trockene darauf legen und zum Schluss die Wärmflasche. Auch die Wärmflasche kann man noch mal mit einer Decke abdecken, dann bleibt die Wärme noch etwas länger erhalten.

3. Tag

Leichte Schlappheitsgefühle, verbunden mit Kreislaufproblemen, Kopfschmerzen und leichten Schwindel. Aber ansonsten geht es mir gut. Im Vergleich zu den Fastenunternehmungen davor geht es mir relativ gut. Ich kann meine Arbeit ganz normal verrichten. Ist man noch Fastenunerfahren, dann sollte man die Fastenzeit lieber in die Urlaubszeit rein verlegen. Bei meinen ersten Fastenunternehmungen war ich zu der Zeit nicht in der Lage, meiner Arbeit nachzugehen. Da hing ich schlapp im Bett herum und konnte kaum aufstehen. Das viele Trinken war zu dieser Zeit ein schweres Problem für mich. Inzwischen habe ich diese Probleme nicht mehr.

Mein Fastenprogramm setzt sich während der ganzen Tage zusammen aus: Sportübungen aus Pilates und Yoga, Atemtechniken aus dem Yoga, Meditationen, viel Trinken, kein Fernsehen, kein Radio, entspannte Literatur, früh schlafen gehen.

Die ersten Tage ist es gut regelmäßig pro Tag einen Einlauf zu machen. Aber dann kann man es reduzieren auf alle 3 Tage einen, oder so wie es einem ist.

Auch wenn die Säfte durch ein Haarsieb gesiebt sind, trotzdem nimmt man immer irgendwelche Restbestände an festen Bestandteilen in sich auf, so dass hin und wieder ein Einlauf ganz gut ist.

Meine Getränke setzen sich zusammen aus: warmes Wasser mit Zitrone, gemixte gesiebte Säfte aus Wildkräutern und warmen Wasser, frischen Möhrensaft, Sauerkrautsaft, Grapefruitsaft. Wenn möglich, keine süßen Säfte trinken, weil diese Hungergefühle erzeugen. Und umso mehr grün du trinkst, umso mehr Energie bekommst du.

Inzwischen bin ich beim 19. Tag angelangt. Das Fasten hängt sich an. Schon seit Tagen scheint keine Sonne. Es kommt ein starkes Verlangen nach tierischen Eiweiß auf. Das Körpergewicht hält sich im Rahmen. Bisher habe ich ca. 5 Kg abgenommen. Das ist nicht viel. Die Cellulite ist deutlich zurückgegangen.

Meine Regel zieht sich nach hinten raus. Blutungen kommen kaum zu Stande. Erst ab da, wo ich das Fasten beendet hatte. Da ging es dann richtig los.

Am 24. Tag fällt mir eine Zahnfüllung raus. Diese hat sich vollkommen in sich auf gebröselt. Das ist leider eine Folge des Entgiftungsvorgangs.

Das Wetter ist immer noch nicht besser und das Kältegefühl hängt sich immer mehr an. Langsam will ich nicht mehr. Am 26. Tag höre ich dann auf.

Ich brauche für das Fasten Sonne.

Ich bekomme immer die Anfrage, ob ich nicht schon langsam auf Lichtnahrung umstellen will. Aber erst mal nein. Ich liebe das Essen und vor allem liebe ich es in Gesellschaft zu sein und mit anderen gemeinsam zu essen.

Außerdem habe ich immer noch ein Problem mit dem Kältegefühl. Wenn ich vielleicht unter Palmen leben würde und jeden Tag Sonne hätte, dann wäre das bestimmt weniger ein Problem. Aber bei diesen Lichtverhältnissen und den Temperaturen hier in Deutschland kommt das vorerst für mich nicht in Frage. Da hat man dann schon zu tun, nicht in eine Depression zu rutschen.

Mein Ziel ist es, irgendwann mal 40 Tage zu fasten. Aber bisher habe ich es aufgrund der Kälte und der damit verbunden starken Sucht nach Essen nicht geschafft.

Und das richtige Wasserfasten kam für mich bisher auch noch nicht in Frage. Bisher brauche ich zu meinem Wasser immer noch ein Geschmack. Das alleinige Wasser schmeckt mir auf Dauer zu eklig.

Das ist wieder ein Erfahrungsbericht über das Saftfasten. Inwieweit euch diese Informationen Anregungen geben oder nicht, liegt in euer Ermessen. Ihr seid in eurer eigenen Verantwortung und ich hafte nicht für irgendwelche Folgen. Ich bin kein Arzt oder Heilpraktiker. Ich bin nur ein Erfahrener, der seine Erfahrungen gerne weiter gibt.