Die Atem – Methode nach Dr. Shioya

Ich habe diese Methode in meinem Atemkurs integriert.
Diese Methode ist sehr schön und sehr kraftvoll, weil sie das Visualisieren, Affirmieren, das positive Denken, die Dankbarkeit und das Atmen in einer Übung verbindet. Geist und Körper arbeiten aktiv zusammen.
Personen, die sehr sensibel sind, können diese geballte Kraft und Energie, die sie über diese Übung bekommen, gerne auch für andere heilerisch nutzen.

Vorgehen:
Nehme eine meditative Sitzhaltung auf einem Yogakissen ein, oder setze dich auf einem Stuhl.
Wer einen Stuhl benutzen möchte, sollte sich nicht mit dem Rücken an die Rückenlehne anlehnen und die Ellenbogen nicht abstützen. Die Unterschenkel stehen dabei im rechten Winkel zu den Oberschenkeln.
Die Ellenbogen im rechten Winkel halten, das heißt Unterarme und Oberarme stehen im rechten Winkel zueinander.
Wirbelsäule gerade.
Die Hände zu einer Glocke falten: Mit der linken Hand eine lockere halbe Faust machen. Die rechte Hand legt sich auf die linke Hand. Die Daumen legen sich dabei übereinander. Dabei bildet sich zwischen beiden Händen in der Mitte ein Hohlraum.

Die folgende Atemtechnik 25-mal wiederholen:
Tief durch die Nase bis hoch in die Lungenspitzen einatmen und dabei den Beckenbodenmuskel und den Bauchmuskel nach innen und nach oben ziehen. Der Beckenbodenmuskel ist der Muskel zwischen Geschlechtsmuskel und Anusschließmuskel, nicht der Gesäßmuskel. Das ist der Muskel, den man anspannt, wenn man Wasserlassen muss, aber gerade aus irgendeiner Verhinderung heraus nicht kann.

Den Atem anhalten und halten, so lange es angenehm ist. Bauch und Beckenbodenmuskel vollkommen angespannt halten.

Während des Atemanhaltens positiv in der Präsensform visualisieren oder affirmieren. Sich dabei vorstellen, dass man etwas schon hat. Und in der Affirmation die Sätze: „Ich bin…, Ich habe…“ verwenden.

Dann durch die Nase sanft ausatmen und dabei die Affirmation oder Visualisation loslassen. Abschicken ins Universum.

Wer nicht 25-mal hintereinander die Übung machen kann, kann zwischendrin Zwischenatmen. Nach den 25-mal Atmen noch mal kurz sitzen bleiben und entspannt atmen.

Aus der Praxis weiß ich, dass wenn diese Übung regelmäßig täglich angewendet wird, sich Krankheitssymptome verbessern und sich gewisse Wünsche auch umsetzen und eintreten. Durch das Halten des Beckenbodens wird sehr viel Energie in den Körper gebracht, so dass auch Personen mit Depressionen und Bournout gute Chancen haben, aus Ihren Leidensweg herauszukommen.

Informationen zum Atemkurs

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