Atemmeditation ohne Musik

Lege dich auf den Rücken. Die Beine sind schulterbreit auseinander. Die Füße fallen locker und entspannt nach außen. Die Arme vom Körper weg. Handflächen nach oben. Kopf in der Mitte. Schultern weg von den Ohren und die Augen schließen.

Spüre zunächst, wie du so da liegst. Spüre den Kontakt des Körpers mit dem Boden. Spüre all die Stellen deines Körpers, die sich mit dem Boden vereinen. Ganz langsam, ganz sanft sinkt dein Körper bei jeder Ausatmung immer tiefer und tiefer in den Boden hinein. Lasse dich vollkommen fallen.

Beobachte wie dein Atem fließt, wie dein Atem kommt und geht. Spüre die Bewegung des Atems in den Nasenlöchern. Beim Einatmen fließt kühle Luft durch die Nase ein und beim Ausatmen strömt warme Luft durch die Nase aus.
(Pause)

Lenke die Wahrnehmung zu deinem Bauch und beobachte jetzt, wie sich beim Einatmen der Bauch hebt und wie er sich beim Ausatmen der Bauch senkt. Einatmen Bauch hebt sich, ausatmen Bauch senkt sich.
(Pause)

Vertiefe die Atmung. Beim Einatmen geht der Bauch jetzt weit hinaus, der Brustkorb hebt sich, Schlüsselbeine gehen nach oben und ausatmen, Schlüsselbeine senken sich, Brustkorb senkt sich und der Bauch geht nach innen.

Einatmen, der Bauch geht hinaus, Brustkorb hebt sich die Schlüsselbeine gehen nach oben und ausatmen, Schlüsselbeine senken sich, Brustkorb senkt sich und der Bauch geht nach innen. Atme in diesem Rhythmus weiter.
(Pause)

Spüre, wie der Atem einströmt und ausströmt. Der Atem erzeugt Lebenskraft und Energie. Stelle dir geistig vor, wie du mit jeder Einatmung, Energie und Kraft aufnimmst und sich mit jeder Ausatmung alle Muskeln und Nerven vollkommen entspannen. Mit jedem Atemzug löse dich mehr und mehr von deinen physischen und mentalen Spannungen und lasse diese über den Körper in den Boden abfließen. Entspanne vollkommen. Spüre die Gelassenheit in deinem Körper.

Einatmen, neue Kraft und Energie aufnehmen. Ausatmen, loslassen und ganz entspannen. Einatmen, neue Kraft und Energie aufnehmen. Ausatmen, loslassen und ganz entspannen.

Der Atem ist ruhig und entspannt. Der Atem ist ruhig und gleichmäßig. Der Atem ist ruhig und gelassen.
(Pause)

Komme jetzt langsam aus der Entspannung heraus. Bewege deine Zehen und Finger, Hände und Füße, Arme und Beine. Strecke dich. Gebe die Arme weit nach hinten. Strecke die Füße weit nach vorn. Strecke die linke Seite, strecke die rechte Seite. Drehe dich auf eine Seite und komme wirbelschonend nach oben.

(Im Sitzen): Du kannst die Augen noch ein wenig geschlossen lassen und dem Ganzen nachspüren.
(Pause)

Und dann öffne langsam die Augen und komme an.

 

Zum Atemkurs!!!

© Lolita Rühle

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