Wie ist aktuell deine Einstellung zum Thema Meditation?

Bist du der Mensch, der Meditation grundsätzlich ablehnt und sich innerlich sagt: „Das ist nichts für mich. Die Zeit kann ich anders, oder besser nutzen.“?

Oder zählst du zu den Menschen, die Meditation generell gut finden, aber sich selbst nicht die Zeit dafür nehmen? Vielleicht kommst du mit ständigen Ausreden:  Ich muss den ganzen Tag arbeiten. Ich habe Kinder, da geht das nicht. Ich muss mich um meinen Haustiere kümmern, wie Partner, Hund, Katze. 🙂 🙂 🙂 Ständig hast du irgendwelche Ausreden für dich selbst, damit du in kein schlechtes Gewissen fällst, warum du dich nicht zum Meditieren gerade hinsetzen kannst.

Oder bist du der Typ Mensch, der sich schon  hin und wieder mal hinsetzt. Doch kaum sitzt du, rattert dein Gehirn und du wirst unruhig, weil dir einfällt, dass du noch bestimmte Dinge erledigen musst? Du sitzt gerade eine Minute und dann kommen schon die ersten Gedanken wie: Ich muss noch meine Mutter anrufen. Ich muss unbedingt noch den Müll raus bringen. Ich muss unbedingt noch einkaufen gehen. Und du stehst dann wieder auf, weil du doch gerade keine Ruhe für deine Meditation findest.

Oder bist du schon etwas weiter und nimmst dir wirklich 10 Minuten am Tag die Zeit und meditierst? Dann bist du schon in der besseren Position als viele andere, die den Weg dorthin noch nicht gefunden haben.

Wie ordnest du dich ein?

Also wenn du noch Anfänger im Meditieren bist, dann empfehle ich dir jetzt folgende Übung. Doch bewor wir die Übung beginnen, erkläre ich dir noch kurz, die Sitzposition.

Wie sitzt man beim Meditieren auf einem Stuhl?

Ganz einfach. Setz dich auf den vorderen Teil des Stuhls. Also lehn dich nach Möglichkeit nicht an. Halte den Rücken gerade. Schultern, Kopf und Nacken kannst du entspannt halten. Die Beine sind schulterbreit auseinander. Die Hände liegen auf den Oberschenkeln auf. Die Oberschenkel sind parallel zum Boden und die Unterschenkel sind im 90 Grad Winkel zum Boden. Bist du sehr groß oder zu klein für den Stuhl, dann wäre es gut, deine Position dementsprechend auszurichten. Entweder mit stabilen Kissen, die du dir noch unter die Füße packst, wenn du sehr klein bist. Und wenn du sehr groß bist, dann müsstest du dir noch einen Stuhl besorgen, der etwas höher ist.

Und wie sitzt man auf ein Sitzkissen?

Grundsätzlich setz dich so, dass du auf dem vorderen Drittel des Kissens sitzt. Damit kippt dein Becken leicht nach vorn und dein Rücken richtet sich auf. Auch hier gilt. Die Schultern, den Nacken und den Kopf locker halten. Und auch hier liegen die Hände auf den Oberschenkeln auf. Soweit so gut. Kommen wir noch zur Beinposition:

Da biete ich dir 3 Möglichkeiten an:

  1. Du sitzt im Schneidersitz
  2. Die Fußsohlen berühren sich, die Knie zeigen nach außen und du bleibst in dieser Position.
  3. Du sitzt auf deinem Kissen und gibst deine Füße nach hinten, so dass die Fußrücken in Kontakt mit dem Boden sind.

Hast du deine Sitzposition gefunden, dann stell dir jetzt deinen Wecker auf 5 oder 10 Minuten. Nimm dein Papier und Stift zur Hand und mach jetzt folgende Übung:

Schließe deine Augen und versuche jetzt 5 oder 10 Minuten an nichts zu denken.

Wenn dir das gelingt, dann bist du schon ein Meister der Meditation.
Wenn nicht, dann schreibe jetzt mal auf, was dir alles so an Gedanken kommt. Und egal, was es ist. Schreibe einfach mal alles auf. Es gibt kein richtig und kein falsch.

Also nimm Stift und Papier zur Hand. Schließe deine Augen und sobald dir ein Gedanke kommt, öffne deine Augen und schreibe ihn auf. Dann schließt du deine Augen wieder und beim nächsten Gedanken öffnest du deine Augen wieder und schreibst ihn auf. Und so ziehst du diese Übung durch bin der Wecker klingelt.

Wenn du die Übung verstanden hast, dann darfst du sie jetzt durchführen.

……

Ok. Wenn du jetzt diese Übung gemacht hast, dann schau doch noch mal auf deinen Zettel, was da alles so an Gedanken gekommen ist.

Welche Gedanken gingen dir durch den Kopf? Waren es positive Gedanken, oder eher negative? Waren es wichtige und nützliche Gedanken oder eher unwichtige?

Waren es Gedanken, im Hier und Jetzt? Oder eher Gedanken die mit der Vergangenheit oder mit der Zukunft beschäftigt waren? Ziel der Meditation ist es, im Hier und Jetzt zu sein.

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