Wie denkst du über Krankheiten?

Kennt ihr das? Du bist irgendwo in einer Menschenmasse und über was wird geredet? Über das Wetter. Und wenn nicht über das Wetter geredet wird, dann über Krankheiten. Das Wetterthema steht laut Statistik an erster Stelle und dann folgen die Krankheiten.

– „Mir geht es ja so schlecht.“

– „Und mir geht es noch viel schlechter als dir. Ich habe nämlich noch die und die Krankheit.“

– „Ja schon, aber ich habe noch die und die Leiden dazu. Ich bin viel kränker als du.“

Es gibt förmlich ein Wettbewerb unter den Gesprächsteilnehmern, welche Person wohl am kränksten sei. Ganz toll ist die Aussage noch: „Mein Arzt hat gesagt…“

Die Personen sind dann noch förmlich Stolz darauf, einen Arzt zu besitzen. Sie fühlen sich beachtet. Sie können sich in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stellen. Sie haben ein Thema, worüber sie reden können.

Ich weiß nicht, ab welchem Alter das losgeht. Ich vermute die ersten Ansätze gehen schon ab 30 Jahre los. Manche haben den Glauben: „ Mit 30 geht es Berg ab.“

Denkst du über Gesundheit oder über Krankheiten nachWelche Einstellung hast du? Denkst du auch, dass es ab einem bestimmten Alter Berg ab geht? Und bist du einer von den Menschen, die gerne über Krankheiten sprechen? Umso mehr du jammern kannst, umso besser. Sei ehrlich mit dir.

Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit. Wie wichtig ist dir deine Gesundheit?

Als ich noch Krankenschwester war, hatte ich nur über Krankheiten nachgedacht und ich wurde selber krank. Damals war ich gerade um die 30 Jahre alt. Und ich dachte mir, wenn du so weiter machst, bist du in ein paar Jahren ein „Frack“. Ich entschied mich auszusteigen. Ich wollte einen anderen Weg. Ich wollte den Weg der Gesundheit. Über eine Freundin, die mir sagte: „Mach doch mal was mit den Händen.“ bin ich zu Ayurveda gekommen. Als ich diese Ausbildung anfing, wusste ich nicht, was Ayurveda ist. Doch mit Ayurveda öffnete sich für mich die Tür zur Gesundheit. Mit Ayurveda öffnete sich mein Verständnis, Verantwortung für mich zu übernehmen, das heißt für mein Denken, für mein Handeln, für mein Sein. So lange ich krank denke, kann ich nicht gesund werden. Wenn ich meinen Fokus auf Gesundheit ausrichte, dann komme ich ins Handeln. Ich mache aktiv etwas für mich. Ich übernehme die Verantwortung für mich. Ich hinterfrage, was braucht mein Körper, um gesund zu sein? Und bediene mich der Methoden von Bewegung, Atmen, Meditieren und Ernährung.

Einen Arzt brauche ich schon seit vielen Jahren nicht mehr. Auch die regelmäßigen Erkältungen, mit denen viele Menschen jährlich zu kämpfen haben, treten bei mir nicht mehr auf. Und nun mit über 50 Jahren kann ich von mir sagen, ich fühle mich gesünder als damals mit 30 Jahren. Und ich bin sehr glücklich darüber, dass ich mich damals für den Weg der Gesundheit entschieden hatte und sich somit Türen für mich geöffnet hatten. Denn erst wenn du dich für den Weg der Gesundheit bewusst entscheidest, dann  öffnen sich die Türen. Doch das erfordert aktives Handeln.

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