Barrieren, warum Meditation nicht geht

Eigentlich ist meditieren gar nicht so schwer. Du setzt dich hin, schließt deine Augen und konzentrierst dich auf das, was ist. Doch wieso bekommen das so viele nicht hin?

Da gibt es so manche Barriere: Die schlimmste Barriere ist schon das Hinsetzen allein und das „nichts tun“. Viele Menschen denken, das ist vergeudete Zeit. In der Zeit kann ich doch schon so viel machen. Abwaschen, Einkaufen gehen, mit meiner Freundin telefonieren, vor dem Computer sitzen und, und, und.

Stille aushalten: Viele können einfach die Stille um sich herum nicht aushalten. Sie brauchen ständig die Ablenkung von außen, weil sie mit sich alleine nicht zurechtkommen. Es gibt Menschen, da muss ständig was an sein. Radio, Fernsehen usw. Ohne, dass jemand redet, ist das allein sein nicht aushaltbar.

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Unsere nervlichen Anspannungen kommen kaum zur Ruhe. Wir verlieren uns schnell im Alltag. Die Zeit rennt uns förmlich davon, so dass wir gar nicht auf den Gedanken kommen, uns mal bewusst hinzusetzen und in der Stille zu verweilen.

Der Verstand ist ständig auf der Suche nach Ausreden, warum es nicht geht, sich hinzusetzen. Der Verstand will alles unter Kontrolle haben. Schließt du deine Augen, dann hast du nicht mehr die vollkommene Kontrolle. Du siehst nicht, was um dich herum passiert und das könnte schon eine Gefahr bei dir auslösen.

Das Hinsetzen verlangsamt deinen Verstand und erlaubt ein Hinschauen, auf das, was ist. Mit dem Verstand schaffen wir unsere angebliche Wahrheit, wie die Welt und unser Umfeld ist. Doch das ist nicht die wirkliche Wahrheit. Unsere wirkliche Wahrheit ist das, was sich im Inneren abspielt. Erst über das Hinsetzen erfährst du deine wirkliche Wahrheit und die willst du vielleicht nicht sehen.

Nächste Barriere ist, die Konzentration zu halten. Ja, das ist wirklich nicht so einfach. Das kommt mit dem Training. Da der Verstand uns beherrscht, werten wir viel zu schnell. Der Verstand in Verbindung mit unseren Erfahrungen bestimmt was gut und was schlecht ist. Doch bei der Meditation geht es nicht darum, was gut und was schlecht ist, sondern es geht um das Wahrnehmen und beobachten. Wenn es mit dem Konzentrieren am Anfang nicht klappt, dann bewerte nicht, sondern mach einfach weiter. Auto fahren hast du ja auch nicht von heute auf Morgen gelernt.

Die nächste Barriere ist die Angst vor der Angst. Es könnten irgendwelche Ängste hochkommen. Die willst du vielleicht nicht zu lassen. Doch die Ängste sind schon da. Auch wenn du nicht wirklich hinschauen willst. Sie sind da. Sie können sich erst dann auflösen, wenn du dir erlaubst, sie anzuschauen.

Bist du bereit, dich auf Meditation einzulassen, dann kann sie dir viel Gutes bringen. Du erkennst erst den wahren Wert der Meditation, wenn du es wirklich machst.
Meditation schafft inneren Frieden, Ausgeglichenheit, körperliche und geistige Gesundheit.
Wir bekommen mehr Bewusstsein, für die Dinge, die uns umgeben. Wir entwickeln geistige Entspanntheit und können viel klarer Entscheidungen treffen. Wir können, die Dinge, die uns umgeben mit Entspanntheit betrachten und wir sind auch wieder in der Lage, sich über Kleinigkeiten zu freuen. Ein Schmetterling auf dem Blatt kann dann schon dein Herz öffnen und dir Freude schenken.

Wenn du offen für Meditation bist und einen ersten Einstieg haben möchtest, dann komme zu meinem Work Shop. Hier zeige ich dir verschiedene Formen der Meditation und erkläre dir, wie du Meditation für dich umsetzen kannst. Hier bekommst du alles Wissen, was du brauchst, um Meditation für dich zu praktizieren und wir machen viele Übungen.

2 Kommentare


  1. Ich würde so gerne dabei sein wollen, aber schwierig, wenn man in der NL wohnt……:-( Lolita macht es echt wunderbar. (Ich habe schon bei ihr Atemübungen und Augen-Yoga mit gemacht.)
    Ich habe in der Niederlande eine “Schnupperstunde” ZEN Meditation aufgesucht. Aber meine Sprachkenntnisse reichen noch nicht aus um zu verstehen, wie die Einführung funktioniert.
    Vielleicht wird sich was mal ergeben. Ich wünsche euch allen sehr viel Spaß dabei.


  2. Großartiger Blogartikel, der das Problem genau auf den Punkt bringt und dennoch Mut macht das Experiment Mediation zu wagen.

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