Asthma und Atem-Yoga

Ich werde immer gefragt: „Ich habe Asthma. Ist denn Atem-Yoga etwas für mich?“ Ich bin kein Arzt oder Heilpraktiker, aber mein Atem-Yoga-Lehrer war in seiner Jugend ein schwerer Asthmatiker. Er hatte ständig Asthma-Attacken und musste viel Cortison nehmen. Sein Leben war ziemlich beeinträchtigt. Er wollte seine Situation nicht mehr als gegeben hinnehmen und suchte nach Lösungen, wie er seine Lebenssituation zukünftig verbessern könnte. Er wollte wieder besser atmen können und möglichst ohne Cortison leben. Dann entdeckte er sein Interesse für Yoga, besonders für Atem-Yoga, genannt Pranayama und sein Asthmaleiden ging um einiges wieder zurück. Asthmatiker können nur schwer ausatmen und durch das tägliche Training, konnte sich diese Störung bei ihm um vieles zurück bilden. Cortison braucht er nur noch selten nehmen. Sein Leben bekam durch das tägliche Training wieder mehr Lebensqualität.

wechselatmung-atem-yoga-nuernbergGenauso wie ihm, erging es auch vielen anderen Asthmakranken, die Atem-Yoga für sich entdeckt hatten. Allerdings ist es wichtig, wie bei jedem Training regelmäßig diese Übungen zu machen und nicht nur einmal die Woche zum Kurs zu gehen und dann den Rest der Woche nichts mehr zu tun. Nur durch regelmäßiges Training, kann sich eine Besserung einstellen.  Wie mit jeder Übung, die man macht, braucht Erfolg tägliches Training.  Training erfordert Willen und Ehrgeiz und die Bereitschaft, etwas aktiv in seinem Leben verändern zu wollen. Asthmatiker profitieren von Ausdauertraining. Und natürlich ist es am Anfang sehr anstrengend.

Eine der erfolgreichsten Atemübungen für Asthma-Kranke sind Kapalabhati und Wechselatmung, sowie das „Heilende Atmen“ nach Shioya. Doch diese Übungen verlangen vorher einige vereinfachte Atemtechniken und meditative Entspannungsübungen, um das Lungengewebe allmählich zu weiten und an das intensive Atmen zu gewöhnen. Doch wenn du dran bleibst und positiv dem gegenüber stehst, wird sich der Erfolg einstellen. Hast du diese Techniken erst mal erlernt, lassen sich diese Atemübungen gut auch zu Hause alleine anwenden. Und da man zu Hause nie intensiv dran bleibt, ist der Kurs eine gute Stütze, sein Trainingsprogramm aufrecht zu halten.

Möchtest du dich im Atem-Yoga ausprobieren, dann ist es meine Aufgabe dir zu sagen, zuerst Rücksprache mit deinem Arzt zu halten und ihn um sein Einverständnis zu bitten. Ich bin kein Arzt oder Heilpraktiker, so dass deine Teilnahme am Kurs, aus deiner eigenen Verantwortung heraus erfolgt.

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