Mein Weg zum Augentraining

Kennst du das? Du sitzt den ganzen Tag auf Arbeit vor dem Bildschirm. Du bist zu Hause und sitzt wieder bis in die Nacht hinein vor dem Bildschirm. Egal, ob du Fernsehen schaust, oder vor einem Rechner sitzt, deine Blickweite ist über einen langen Zeitraum des Tages weniger als ein Meter.  Durch dieses ständige Starren auf den Rechner verkürzen sich deine Muskeln. Du bekommst Nacken- und Schulterschmerzen und deine Augen sind bei Zeiten müde. Deine Muskeln sind vollkommen verspannt. Die Augendurchblutung und die Elastizität der Augenmuskeln lassen nach. Irgendwann brauchst du dann eine Brille und deine Sehkraft wird noch schlechter. Du denkst darüber nicht weiter nach und siehst es als normal. Brille ist ja modern. Trägt ja jeder. Schick sehen sie auch aus. Die Brillenfirmen haben es mit ihren Medien geschafft und machen ihr großes Geschäft.

Hast du schon mal darüber nachgedacht, dass du auch ohne eine Brille leben könntest? Und kannst du dir vorstellen, wie schön es wäre, ohne eine Brille herumzulaufen? Sehen ohne Brille, gibt ein Gefühl von Freiheit. Jedenfalls ist es bei mir so.

Vor 20 Jahren als ich noch jünger und im Studium war, fiel mir auf, dass meine Sehkraft allmählich nachließ. Ich machte einen Sehtest und kaufte mir eine Brille. Und nach einem Jahr war meine Sehkraft noch schlechter. Irgendwann fasste ich für mich den Entschluss, so will ich nicht weitermachen. Ich möchte frei sein und gut sehen können. Ich schaute ins Internet nach Möglichkeiten. Ich fand ein Buch mit dem Buchtitel: „Ohne Brille bis ins hohe Alter“. Ich kaufte es mir. Machte ein paar Übungen und dann hatte ich wieder keine Lust mehr weiterzumachen. Also lebte ich den alten Trott weiter mit dem Gedanken, dass hilft doch eh nichts. 2 Jahre später erzählte mir jemand, dass eine Bekannte von ihm 2 Jahre regelmäßig jeden Tag 10 Minuten Augentraining machte und es schaffte, wieder ohne Brille zu leben. Ich wurde hellhörig und war begeistert, zu hören, dass es jemand geschafft hatte. Und immer noch hatte ich nicht die Motivation, das Augentraining regelmäßig zu machen. Dann stieß ich auf das Buch: „Die Eselsweisheit“. Ich fand das Buch voll blöd. Fast auf jeder Seite wird dir mitgeteilt, wie faul du bist. So ein blödes Buch! Und warum? Weil es stimmt.

Doch irgendwann kam es mir in den Sinn, dass Buch noch mal zu lesen. Auf einmal fand ich es gar nicht mehr blöd. Ich besuchte daraufhin einen Augentrainingskurs und ich war begeistert. Die Sehkraft hatte sich nicht gleich von heute auf morgen gebessert, aber ich merkte, dass neben den Augenübungen mir auch die Entspannungsübungen sehr gut taten. Die Schultern- und Nackenverspannungen ließen nach. Ich fühlte mich vollkommen entspannt. Und die Verbindung zwischen Entspannung und Augentraining, verbesserte allmählich meine Sehkraft.

Inzwischen sehe ich dieses Training als Augenhygiene. Durch die Computerarbeit und das Fernsehen, sind die Augen stark belastet. Die Computerarbeit können wir nur schwer abstellen, aber wir können etwas für unsere Augen tun. Durch das regelmäßige Augentraining und die Augenentspannung werden die Augenmuskeln wieder angesprochen. Die Muskelstarre löst sich auf und das umliegende Gewebe wird wieder durchblutet. Ich habe mir jetzt angewöhnt, diese Übungen jeden Tag zu machen. Meistens mache ich sie in der Früh nach dem Aufstehen, oder am Abend vor dem Schlafengehen. Die Brille brauche ich schon lange nicht mehr und ich bin dankbar dafür, dass meine Augen wieder so gut sehen können.

 

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